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Praxis zertifiziert nach Qualitätsnorm DIN ISO 9001 |
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Füllungsarten
1. Direkte Restaurationsmaterialien
plastische
Keramiken (Microhybride)
Die plastischen Keramiken gehören in die Gruppe der
plastischen Füllungsmaterialien, die bei sehr langer
Haltbarkeit direkt nach der Entfernung der schadhaften alten
Füllung oder/und Kariesbeseitigung in der gleichen Sitzung
eingebracht werden können. Das aesthetische Erscheinungsbild
dieser Füllungen ist hervorragend. Die Füllungen
sind vom Laien nicht von der eigenen Zahnsubstanz zu unterscheiden.
Sie zeigen sich als sehr abrasionsfest im Seitenzahnbereich,
eignen sich auch für große Defekte, sind stabil
auf Kaudruck, in jeder Zahnfarbe einzusetzen und hochglanzpolierbar.
Dadurch tragen sie zur Optimierung der Mundhygiene, zur dauerhaften
Versorgung eines Zahndefektes und damit der Vermeidung häufiger
Nachbehandlungen und Defektvergrösserungen entscheidend
bei.
Die Verarbeitung und Herstellung dieser Art von Füllungen
erfordert intensive aktuelle Ausbildung des Zahnmediziners
und sehr sorgfältiges Einhalten der Verarbeitungsregeln
sowie qualitativ aussergewöhnliche Präzision und
damit Zeit.
Das Produkt ist unter Einhaltung o.g. Vorgaben ein erstklassiges
und steht im Preis-/Leistungsverhältnis an der Spitze
der Füllungsmaterialien. Es ist in jeder Hinsicht als
absolut hochwertig zu bezeichnen. |
Composites
(Kunststofffüllungen)
Zu dieser Gruppe gehört eine grosse Anzahl von Füllungsmaterialien,
beginnend bei den einfachsten „Kunststofffüllungen“,
die in einer Kapsel angemischt werden und dann direkt in
den Zahn gespritzt werden können. Der Arbeitsaufwand
ist hier für den Arzt gering, für den Patienten
ist die kurze Behandlungszeit von Vorteil.
Für Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen sind
die Füllungen zuzahlungsfrei.
Da die Materialien nicht hochglanzpolierbar sind, ist die
Mundhygiene erschwert. Es stehen lediglich wenige Zahnfarben
zur Verfügung. Die Haltbarkeit im Mund wird durch Materialabrieb
unter Kaudruck (Abrasion) und Veränderung der chemischen
Gerüststruktur durch Speicheleinwirkung reduziert.
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| verbesserte Kunsstofffüllung |
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| Zoom... |
Qualitativ verbesserte Füllungsmaterialien auf dieser
Basis weisen zwar etwas längere Haltbarkeit auf, ändern
aber nichts an der grundsätzlichen
Struktur dieser Kategorie.
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Die hochwertigen „Kunststoffe“ stellen die „Microfiller“ dar,
die in jeder Zahnfarbe zur Verfügung stehen, hochglanzpolierbar
sind und als dauerhafter einzustufen sind als die vorher
genannten Füllungsarten. Der Einsatz im Seitenzahnbereich
ist wegen des auftretenden Kaudrucks auf kleine Defekte begrenzt.
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Amalgam
Dieses Material wird in unserer Tagesklinik seit vielen Jahren nicht mehr verwendet.
Alleine der aesthetische Effekt ist indiskutabel.
Amalgam stellt eine Legierung aus Quecksilber, Kupfer, Zink,
Zinn und anderen Schwermetallen dar. Ausgebohrte Amalgamfüllungen
dürfen nach deutschen Gesetzen nur zu max.0,1% in das
Abwasser(!) gelangen.
Es sind, um das zu erreichen, für
den Arzt sehr kostenaufwändige „Amalgamabscheider“ vorgeschrieben.
Der Einsatz des Materials ist seit ca. zehn Jahren vom Bundesgesundheitsamt
für Kinder bis zum sechsten Lebensjahr und Schwangere
verboten.
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2. Indirekte Füllungsmaterialien
Goldinlays
Nur noch wenige Patienten sind an der Versorgung mit diesem Werkstoff (Edelmetalllegierung)
interessiert, weil aus der aufwändigen Laborherstellung dieser Inlays
ein vergleichsweise hoher Preis resultiert. Es wird auch behauptet, dass
Goldfüllungen für „Knirscher“ Vorteile aufweisen. Andere
Therapien bei diesen funktionsgestörten Patienten sind hier aber vorrangiger
und nutzbringender anzuwenden.
Kosmetisch betrachtet sind Edelmetallfüllungen als
kaum akzeptabel zu bezeichnen.
Die Entwicklungen in der modernen Zahnheilkunde gehen eindeutig
in die Richtung der metallfreien Versorgung. Dafür gibt
es besonders gesundheitliche aber auch kosmetische Grundlagen.
Die begleitende Perfektionierung der plastischen Füllungsmaterialien
unterstützt diesen (sinnvollen) Trend. |
Galvano-Inlays
Ein Edelmetallkäppchen wird keramisch verblendet, um
zahnfarbenes Aussehen zu erreichen. Seinen Ursprung hat dieser
Zwitter in der Zeit, als Edelmetallinlays wegen der ungünstigen
Aesthetik weniger verlangt wurden, aber die keramischen Materialien
noch nicht in heutiger Qualität verfügbar waren.
Die keramische Verblendung platzt wegen der Kaubelastung
bei dieser Füllungsart nicht selten in Splittern ab. |
Cerec-Inlays
und gebrannte keramische Inlays
Wenn der bedeutend höhere Preis bei sonst vergleichbaren
Eigenschaften zu den Plastischen Keramikfüllungen nicht
vorrangig von Bedeutung ist, kann man mit diesen Materialien
ebenfalls hochwertige Ergebnisse erreichen.
Der „Klebespalt“ ist zu minimieren, was erheblichen
Präzisionsaufwand bedeutet. Der „Kleber“ und
die Zementfuge stellen die möglichen schwächsten
Komponenten dieser Art von Füllungen dar, wie die neben
stehenden Fotos zeigen. |
3. Provisorische Füllungsmaterialien
Diese haben lediglich eine vorübergehende Bedeutung
während z. B. einer Wurzelbehandlung, nach Entfernen
einer sehr tiefen Karies bei unsicherer Prognose für
die Vitalerhaltung des Nerv- Gefäßbündels
oder während einer kieferorthopädischen Behandlung. |
Weitergehende Informationen zu diesem Themengebiet erhalten
Sie auch hier auf unserer Link-Seite,
bei uns im Vorfeld Ihrer Behandlung und unter: dr.holger@essiger.de
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